Zwiebelbrot mit Malzbier
Zu unserem Kartoffelsalat mit Bohnen vorgestern gab es - wie da bereits erwähnt - verschiedenes Brot und immerhin eine Sorte musste wieder neu ausprobiert werden.
In ihrem Buch gibt es noch einige Rezepte, die ich ausprobieren möchte - dieses Mal war es das Zwiebelbrot mit Malzbier. Es war mir gleich klar, dass das ein Brot ist, dass man möglichst direkt nach dem Backen isst und später nur noch getoastet oder auf dem Grill leicht angeröstet, aber erstens muss man nicht immer Sauerteigbrot essen und zweitens mag ich bei den derzeitigen Temperaturen auch gerne mal so ein helles Weizenbrot.
Ich habe den Teig über Nacht im Kühlschrank gehen lassen und ihn dann rechtzeitig vor dem Backen auf Zimmertemperatur kommen lassen, auch habe ich weniger Hefe verwendet.
Ein leckeres Brot für genau den Zweck, für den ich es haben wollte!
| ========== | REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4 |
| Titel: | Zwiebelbrot mit Malzbier |
| Kategorien: | Brot, Weizenmehl, Zwiebeln |
| Menge: | 1 Brot |
Zutaten
| 300 | Gramm | Mehl (Type 550, plus etwas mehr zum Arbeiten) | |
| 1 | Teel. | Feines Meersalz | |
| 10 | Gramm | Frische Hefe (Eva: 5 Gramm) | |
| 200 | ml | Zimmerwarmes Malzbier | |
| 2 | Zwiebeln | ||
| 1 | Essl. | Butter | |
| Maisgrieß zum Bestäuben |
Quelle
| Nicole Stich - delicious days |
| Erfasst *RK* 02.06.2009 von | |
| Eva Ohrem |
Zubereitung
Mehl und Salz am besten in der Schüssel einer Küchenmaschine vermischen. Hefe und Malzbier verrühren, zum Mehl geben. Alles mit den Knethaken der Küchenmaschine zu einem relativ festen Teig verkneten - er darf noch leicht klebrig sein, sonst esslöffelweise mehr Mehl zugeben (statt der Küchenmaschine geht auch das Handrührgerät mit Knethaken). Den Teig abgedeckt im Kühlschrank über Nacht, mindestens jedoch 6 Stunden, gehen lassen. (Super: Teig zum Gehen in eine leicht geölte, gut verschließbare Plastikdose geben. So trocknet die Teigoberfläche nicht aus.)
Aufgegangenen Teig 1 Stunde vorm Weiterverarbeiten aus dem Kühlschrank holen. Inzwischen die Zwiebeln schälen und grob würfeln. Butter in einer Pfanne aufschäumen, die Zwiebeln darin bei mittlerer Hitze goldbraun anrösten. Abkühlen lassen.
Die abgekühlten Zwiebeln gleichmäßig unter den Teig kneten und diesen auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche zu einem langen Baguette rollen. Mit Mehl bestäuben und unter einem Küchentuch noch mal 30-45 Minuten gehen lassen. In der Zeit den Backofen samt dem Brotbackstein (auf Höhe des unteren Drittels) mindestens 30 Minuten bei voller Leistung vorheizen, 230 °C sollten es auf alle Fälle sein. Außerdem eine ofenfeste Form (z.B. eine Auflaufform) auf den Ofenboden stellen.
Das Brot mit einem Sägemesser mehrmals diagonal etwa 1 cm tief einschneiden. Einen Brotschieber mit Maisgrieß bestäuben und das Brot damit (ersatzweise die Hände nehmen) vorsichtig auf den Brotbackstein gleiten lassen. Eiswürfel in die Form auf dem Ofenboden geben, sie sorgen beim Backen für Dampf (gut für die Brotkruste). Die Ofentüre danach schnellstmöglich wieder schließen. Innerhalb der nächsten 10 Minuten zweimal mit einer Sprühflasche Wasser an die Ofenwände spritzen und so für weiteren Dampf sorgen. Das Brot 25-30 Minuten backen, bis es eine schöne goldbraune Kruste hat, und der Brotboden beim Daraufklopfen hohl klingt. Aus dem Backofen nehmen und auf einem Gitter ganz auskühlen lassen.
Schmeckt frisch oder aufgetoastet am besten.
Anmerkung Eva: weniger Hefe genommen und Teig über Nacht im Kühlschrank gehen lassen
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