So langsam muss ich meinen Zeitplan bzw meine Laufzeit wieder verändern....leider, denn dadurch wird auch klar, dass der Sommer zur Neige geht - ein Sommer, der vom Wetter und vom Laufen her hätte sehr schön sein können, es aber für mich nicht war.
Bis vor kurzem konnte ich noch problemlos früh morgens zwischen Viertel nach 5 und halb 6 Uhr laufen, aber jetzt ist es noch recht dunkel - und im Dunkeln laufe ich nicht gerne, schon gar nicht alleine. So werde ich mich langsam wieder auf mittags - nach der Arbeit - mit dem Laufen einstellen bzw derzeit geht es ja auch noch bis recht lange in den Abend hinein.
So bin ich heute mal wieder zu meiner Hausstrecke gefahren, nachdem ich jetzt wochenlang nur auf dem Sportplatz gelaufen bin - ich hatte gedacht, dass mir das Laufen einer Strecke - und keiner Runden - helfen würden wieder in meine ehemalige Leichtigkeit beim Laufen zu finden.
Dem war leider nicht so...ich kam mir abermals vor wie auf der Flucht, lief für mein Körpergefühl und das recht reduzierte Training der letzten Zeit viel zu schnell, aber ich konnte nicht drosseln - irgendwie war klar: entweder müsste ich stehen bleiben und den Lauf beenden oder so weiter laufen/rennen; ich kann das Gefühl nicht besser formulieren.
Wie oft bin ich sonst die 10 km gelaufen und es hat mir nichts mehr ausgemacht und wie oft denke ich jetzt dabei "das schaffst du nicht" "wie viel ist es denn noch"......- ich hab sie geschafft, aber irgendwann sind sogar ein paar Tränen gekullert, weil mir so deutlich klar wurde, dass ich meinen Trainingsstand irgendwie total verloren habe und was noch viel schlimmer ist, dass sich das gute Gefühl, was ich sonst beim und nach dem Laufen hatte, nicht mehr einstellen will.
Aber ich werde weitermachen, so schnell gebe ich nicht auf; ich muss es schaffen aus diesem 'auf der Flucht'-Gefühl rauszukommen und wieder nur noch zu laufen um des Laufens willen.
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